Die Gemeinschaft Evangelisch Taufgesinnter

Wir teilen Erfahrungen rund um die Gemeinschaft - vom Einstieg, dem Leben darin bis zum Ausstieg.


Diese Website ist nicht aus dem Beweggrund entstanden, die Gemeinschaft Evangelisch Taufgesinnter (GET) oder Personen darin zu verunglimpfen, sondern weil Mitglieder aus dieser Glaubensgemeinschaft Feststellungen und Erfahrungen gemacht haben, die äusserst nachdenklich stimmen.
Unser Ziel ist es nicht zu entzweien, sondern um jeden Einzelnen zu ermutigen offen über seine Erfahrungen und Erlebnisse zu sprechen. Nur ein Geist der Offenheit und Ehrlichkeit kann uns zu selbstdenkenden und selbsturteilenden Nachfolgern machen um wie die Beröer, eine Gesinnung des Prüfens und Forschens zu beweisen, welches der Apostel Paulus als “edel” bezeichnete. (Apostelgeschichte 17.11)
Dazu ist es dringend nötig, auf Ungereimtheiten und falsche Ansichten hinzuweisen. Wir wollen wenn nötig im Ernst aufrütteln, in der Liebe ermahnen und das Licht auf den Leuchter stellen.

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#1 26.06.2015 09:54:00

JüngsterÄltester
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Ein Artikel über die Entstehung der GET

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#2 09.07.2015 14:15:33

GET-Wissensinteressierter
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Re: Ein Artikel über die Entstehung der GET

Der Artikel ist gut, außer bei Punkt 5.2 haben sich seit den Jahren, wo der Artikel erschien Änderungen ergeben bzw. er ist unvollständig:

5.2 Die Bundeszugehörigkeit der ETG- und Taufgesinnten Gemeinden

Ab.....
"In freundschaftlicher Verbindung mit dem Bund ETG stehen:
- in Deutschland: Lauffen
- in Oesterreich: Hallein-Rif
- in Frankreich: St. Georges und Nancy

Ohne Kontakt zum Bund bleiben:
- in Deutschland: Balingen, Breidenbach, Oehringen, Offstein, Reutlingen und Schutterzell
- in Frankreich: Strassbourg
Diese Gemeinden bilden de facto einen eigenen, inoffiziellen Verband. Ihre Teilnahme am Oeffnungsprozess der ETG ist eine bloss teilweise."

--> Dieses sind die bundesdeutschen Nazarener Gemeinden (Gemeinde ev. Taufgesinnter (Nazarener). Von diesen scheinen einige aufgelöst mittlerweile, intern zerstritten wegen Öffnung oder Verweigerung usw.

"Daneben existieren noch Reste der unvertragsamen Richtung, die streng an Fröhlichs Lehren festhält. Deren Anhängerschaft ist aber dem Vernehmen nach von einem hohen Durchschnittsalter, was auch mit einer äusserst restriktiven Aufnahmepraxis zu tun hat. In der Schweiz sind unvertragsame Gemeinden, die sich heute noch Gemeinden Evangelisch Taufgesinnter nennen, bekannt in Bärau, Basel, Rüti/ZH und Zofingen. Die Mitgliederzahl dieser Gemeinschaften beträgt höchstens noch ca. 200."
--> Es soll und ich habe zählen können zwölf Gemeinden geben, die einzige gesicherte Gliederzahl ist, dass zumindest im Kanton Bern die Mitgliederzahl 2007 ca. 400 umfasste(vgl. Religiöse Gemeinschaften im Kanton Bern). Wenn man also berücksichtigt, dass z.B. Schmiedrued im anderen Kanton nicht klein ist..usw. ist eher von ein Mehrfaches von 200 auszugehen.

Wer kann dies aktualisieren?

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#3 10.07.2015 15:24:55

puep66
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Re: Ein Artikel über die Entstehung der GET

Nebst den vier genannten Gemeinden gibt es in der Schweiz noch: Münsingen, Lützelflüh, Busswil b. Büren, Kandergrund (abwechselnd mit Steffisburg), Walde AG, Ennetaach bei Erlen TG und in Deutschland meines Wissens: Nagold, Adelshofen und Niedereggenen

Miedgliederzahl (nur Getaufte) schätze ich für die Schweiz so um 200, Deutschland weiss ich nicht.

Das mit dem hohen Durchschnittsalter trifft nur für die Getauften zu, denn in den meisten Gemeinden hat es viele Kinder.

Ich denke übrigens, dass die Lehren von Fröhlich eher in den Hintergrund gerückt sind. Aus meiner Sicht geht es vor allem darum, auf dem schmalen Weg gem. Mat. 7:13 dem Wandel der Väter zu folgen, in stetem Gehorsam zum Wort und zu den von Gott erwählten Ältesten.

Fröhlichs Schriften werden kaum erwähnt und wenn man sein Tagebuch zum Lesen ausleihen möchte muss man, wie mir berichtet wurde, unterzeichnen, dass es nicht kopiert oder veröffentlicht wird... Habe die Bücher von SH Fröhlich und Garfield Alder zwar gelesen, aber das wird nicht empfohlen. Ich glaube, dass wenn die GET sich wirklich noch streng an Lehre und Wandel von SH Fröhlich festhalten würde, heute zumindest noch hie und da neue Menschen von aussen zur Gemeinde fänden wie es zu Fröhlichs Zeit oft der Fall war...

Beitrag geändert von puep66 (13.07.2015 09:29:38)

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#4 11.07.2015 14:54:21

GET-Wissensinteressierter
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Re: Ein Artikel über die Entstehung der GET

Niedereggenen als Gemeinde, habe ich auch gehört, wurde mir nun als Baseler Zweitgemeinde bestätigt. Deisendorf am Bodensee, die ist aufgelöst. Es gibt nun mindestens vier gesicherte Gemeinden in Deutschland: Adelshofen, Nagold und Heißesheim/Mertingen und Niedereggenen. Die ersten drei nennen sich Altmennoniten

Gehört habe ich von Frutigen als Gemeinde, es scheint aber, dass Frutigen, entweder immer schon oder erst seit neuestem/mehreren Jahren, identisch ist mit Kandergrund-Bifigen.
Einige sind schwer zu lokalisieren, Ennetaach z.B., wo genau?, Kandergrund (Bifigen, bin nahe dran, aber welches Haus genau?) usw..Steffisburg (bin nahe dran, aber welches genau an der Zelgstrasse/Fichtenweg)

Adelshofen hat wohl 12 Glieder...aber insgesamt 250 Besucher. Darunter muessen entweder sehr viele ältere Freunde sein oder eben große Kinderscharen. Heißesheim ist praktisch die Verwandtschaft der alten Pächterfamilien Hoerr.
Nagold soll 300 Besucher haben, die Gliederzahlen muessen so hoch sein, so dass man Prediger ausschicken kann nach Adelshofen und Heißesheim (30 Besucher) und selbst noch genug Prediger hat.

Ich würde gerne meine Statistiken ausbauen, eventuell in einem persönlichen Gespräch einmal per Telefon, wenn jemand mag...
Nach freundlicher Information habe ich meinen Beitrag hier revidiert und ergänzt.

Beitrag geändert von GET-Wissensinteressierter (12.07.2015 16:41:54)

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#5 11.07.2015 14:56:18

GET-Wissensinteressierter
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Re: Ein Artikel über die Entstehung der GET

Mein Fundus an Fröhlich-Schriften  ist durch die GET Breidenbach (Nazarener) gewachsen. Teilweise gibt es dort noch einen guten Bestand, der intern weniger gebraucht wird (der ungarische Gemeindeteil liest sie weniger, der deutsche fruehe mehr, heute wohl kaum noch). Man hat viele Schriften in Copyshops kopiert und gebunden.

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