Die Gemeinschaft Evangelisch Taufgesinnter

Wir teilen Erfahrungen rund um die Gemeinschaft GET (Nicht Nazarener) - vom Leben darin bis zum Ausstieg.


Diese Website ist nicht aus dem Beweggrund entstanden, die Gemeinschaft Evangelisch Taufgesinnter (GET) oder Personen darin zu verunglimpfen, sondern weil Mitglieder aus dieser Glaubensgemeinschaft Feststellungen und Erfahrungen gemacht haben, die äusserst nachdenklich stimmen.
Unser Ziel ist es nicht zu entzweien, sondern um jeden Einzelnen zu ermutigen offen über seine Erfahrungen und Erlebnisse zu sprechen. Nur ein Geist der Offenheit und Ehrlichkeit kann uns zu selbstdenkenden und selbsturteilenden Nachfolgern machen um wie die Beröer, eine Gesinnung des Prüfens und Forschens zu beweisen, welches der Apostel Paulus als “edel” bezeichnete. (Apostelgeschichte 17.11)
Dazu ist es dringend nötig, auf Ungereimtheiten und falsche Ansichten hinzuweisen. Wir wollen wenn nötig im Ernst aufrütteln, in der Liebe ermahnen und das Licht auf den Leuchter stellen.

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#1 16.06.2020 08:38:11

lehmann
Mitglied

Ausstieg mit Anfang 20

Aufgrund unbekannter Herkunft (Versammlung, ETG, Aussenstehende) verschiedener Mitglieder, Poste ich diesen Beitrag nicht unter vollem Namen. Jedoch habe ich mich entschieden einen kurzen Beitrag zu veröffentlichen.

Mir persönlich bedeutet der Austritt aus der Versammlung eine Befreiung.
Lange war ich ein Mitläufer und ich kam aufgrund der sozialen Kreise nicht einfach davon los.
Der Austritt wurde erst möglich, als ich mir soziale Kontakte ausserhalb "in der Welt" aufgebaut und so Halt gefunden habe.

Ich möchte jedem/jeder, der/die sich fragt ob "der einzig richtige Weg" vielleicht doch nicht das richtige für ihn/sie ist, Mut machen sich im Internet über die Vergangenheit und Herkunft der Versammlung zu informieren und sich selbst ein Bild davon zu machen.
Jedoch bezweifle ich, dass dieses Forum von vielen, wenn überhaupt von aktiven Mitglieder gefunden wird. Das Internet ist ja immer noch "böse" und darf bei vielen Familien nur vom Geschäfts-tätigen Vater für berufliche Aktivitäten genutzt werden.

Ich bin froh diesen Schritt gemacht zu haben ungeachtet der vielen Stimmen welche die Entscheidung, meist Negativ, werten. Nach dem Austritt bezeichnete ich mich sehr schnell als Atheist, jedoch will ich nicht schlecht über die Vergangenheit sprechen, geschweige denn lästern.

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